Via Mobile

Frankfurt am Main, 2006 - 2009
Transport infrastructure buildings

Die Via Mobile ist ein über das gesamte Messegelände führendes Besucherwegesystem, das vorgeschaltet auf einem Zwischenniveau alle Hallen miteinander verbindet. Der Neubau integriert die bestehende Messehalle 9 besser in den Hallenzyklus und macht diese durch ein eigenständiges Erschließungsgebäude autark bespielbar. Durch zwei weitere Brückenanbindungen an die Messehalle 11, wurde der Via-Zyklus durch die s+s Planung übergreifend geschlossen. Die Via verläuft von der Galleria entlang der Messehalle 9 Richtung Westen und erhält an Ihrem Ende durch das vertikale Erschließungsgebäude einen eindeutigen, räumlichen Schlusspunkt. Durch das Schließen der Nordfassade und das vollständige Öffnen der Südseite zur “Agora West” ist die neue Via Mobile stark gerichtet und ermöglicht den Besuchern eine eindeutige Orientierung. Die Reduktion auf zwei wesentliche Fassadenmaterialien, Kalzip und Glas, stellt die Kubatur in den Vordergrund und ist in beiden Gebäuden unterschiedlich verwendet. Die Glasfassade der Via Mobile wirkt über das tiefe Fassadenraster und die Gebäudelänge wie ein Filter. Durch die Bewegung im Raum verändern sich die Perspektiven für den Besucher kontinuierlich über die Länge der Strecke. Das vertikale Erschließungsgebäude steht als räumlich großzügiger Kontrast zur linearen Struktur der Via Mobile. Die Reduktion in der Farbgebung und Materialität findet in der Gestaltung der Innenräume ihre Fortsetzung.

Involved s+s units A B

Technical details:

Client: Messe Frankfurt Venue GmbH & Co. KG
Typology: Transport infrastructure buildings
Gross floor area: 6.480 m²
Project architect: Christian Simons
Project manager: Cornelia Loidolt
Construction management: schneider+schumacher Bau- und Projektmanagement GmbH
Service phases (HOAI): 1-9
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